Rückblick

Nacht der Kirchen

Sonnabend, 21. 9., 18-24 Uhr

Heimat in der Findorffer Martin-Luther-Kirche

„Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“, singt Herbert Grönemeyer. „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“, heißt es im Hebräerbrief. Doch in den vielfältigen Veranstaltungen der Nacht der Kirchen wurde deutlich: Findorff, Kirche und Religion sind „Heimat“-Orte und wecken Heimatgefühle. Bei einem hinreißenden Konzert spielten Akkordeonschülerinnen und -schüler des Musikgartens von Frauke Worthmann. Achim Saur vom Achim Saur (Brodelpott) zeigte Zeitdokumente aus der Nachkriegsheimat Kaisenhaus.

Glaube als Heimat berührte viele Besucherinnen durch die Äußerungen eines evangelischen und katholischen Christen, einer Muslima und Angehörigen der Church of Pentecoast e.V. Diese Pfingstkirche sind in der Martin-Luther-Kirche Gäste und ihre Mitglieder haben eine “Heimat” im Glauben und hier in unserem Land gefunden. Videoclips von Heino bis Rammstein moderiert von Pastor Hans-Jürgen Jung zeigten Heimat in der Popmusik. Bei einer “Meditation in Wort und Klang” konnten in der fast dunklen Kirche zu später Stunde noch drei Hörstücke zum Thema Heimat und Heimatgeschichten der Bibel hören. Viele Besucher aus Findorff und Nachbarstadtteilen machten auch vom Angebot Gebrauch mit Kirchenmusiker Christian Faerber den Turm zu besteigen. Der Ausblick und der Klang der drei Glocken, deren Klöppel mit der Hand bedient werden durfte war für viele ein Höhepunkt.