Alles im Griff!

Herzlich willkommen im Gemeindebüro

Seit April begegnen wir einem neuen Gesicht im Gemeindebüro: Britta Aufderheide hat die Nachfolge von Beate Böhmermann angetreten. Ganz neu ist Frau Aufderheide allerdings nicht. Sie kümmert sich seit 2002 um die Buchhaltung der Kindertageseinrichtung, hat Volker Sieg auf Kinderfreizeiten begleitet, arbeitete bei Basarvorbereitungen mit und organisierte schon zum 2. Mal eine Frauenfreizeit auf Langeoog.

Britta Aufderheide wohnt mit ihrem Mann und den drei Kindern in Findorff. Sie ist hier geboren und aufgewachsen, und die ganze Familie ist der Martin-Luther-Gemeinde seit langem verbunden. “Es war schon aufregend, sich einer neuen Arbeit mit den vielfältigen Aufgaben zu stellen”, gesteht mir unsere Gemeindesekretärin, “aber schon am ersten Tag hatte ich das Gefühl, nach Hause zu kommen”.

Die gelernte Bürokauffrau war längere Zeit in der Personalabteilung einer Verwaltungsgesellschaft tätig, kann gut mit Zahlen umgehen und ist mit der Arbeit am Computer vertraut. Aber was da alles an Aufgaben auf sie zukommen würde, hätte sie nicht gedacht. Gut, dass die Kollegen ihr zur Seite stehen, wenn sie Fragen hat oder wissen muss, wie man die Faltmaschine bedient.

An Aufgaben sind erst einmal die Amtshandlungen, also Anmeldungen zur Taufe oder zum Konfirmandenunterricht oder die Beantragung eines Patenscheins. Thematisch eng damit verbunden, ist die Erstellung von Urkunden, wobei jeder Pastor seine eigenen Entwürfe hat, die berücksichtigt werden müssen. Die amtlichen Ereignisse werden im Kirchenbuch dokumentiert, das heutzutage nicht mehr handschriftlich sondern mittels einer speziellen Software in die entsprechenden Rubriken eingepflegt wird. Die Pastoren und Britta Aufderheide bereiten die Daten vor, und eine ehrenamtliche Kraft kontrolliert alles bevor sie die Aktualisierungen auf den Server der BEK (Bremischen Evangelischen Kirche) lädt. Daraus wird dann später ein Kirchenbuch gedruckt.

Die Gemeindesekretärin wickelt den Schriftverkehr ab: Es werden viele Emails verschickt aber auch herkömmliche Briefe geschrieben und versendet. Beim Falten hilft eine Maschine, das Eintüten geschieht von Hand, und manchmal ist auch eine helfende Hand zugegen, wenn mal eben über 100 Gemeindebriefe in die Umschläge müssen. Unsere Gemeinde vermietet zudem Räume für Gruppen und Feiern. Das muss organisiert und mit den gemeindlichen Bedürfnissen abgestimmt werden. Auch das geht heute am PC aber eben nicht von selbst. Und wenn so ein Raumplan steht, muss der Küster informiert sein, welche Stühle zu stellen sind, und die Reinigungskräfte brauchen den Plan, damit alles wieder bereit ist für die nächste Gruppe. Und wenn mal Reparaturen vonnöten sind, beauftragt die Gemeindesekretärin die Handwerker.

Gern macht Britta Aufderheide die Kassenabrechnung, Zahlen liegen ihr, das hat sie schon in der KiTa bewiesen. Und dann ist da noch der Publikumsverkehr am Telefon oder schon in der Tür. Die Mitarbeiter, die Gemeindeglieder, Menschen, die Auskunft haben möchten über Veranstaltungen, Telefonnummern oder Adressen. Den Kontakt schätzt Frau Aufderheide sehr. Sie ist den Menschen zugewandt und fertigt keinen ab. Diese Freundlichkeit kommt auch zurück, denn sie erzählt mir, wie umgänglich alle sind, und dass ihr gerade dieser Bereich ihrer Arbeit viel Freude bereitet, auch wenn sie dann oft zu den Öffnungszeiten zu kaum etwas anderem mehr kommt und am Nachmittag zusehen muss, dass die anstehenden Aufgaben erledigt werden.

Nun habe ich fast ein schlechtes Gewissen, weil ich ihr mit meinen Fragen die verdiente Mittagspause genommen habe. Es ist 15 Uhr und schon klingelt das Telefon: “Gemeindeservicebüro Martin-Luther-Gemeinde und Wasserhorst, Britta Aufderheide, guten Tag”, klingt es souverän und ich verabschiede mich leise.

Sonntag, 19. 7., 10 Uhr, Gottesdienst mit Einführung von Britta Aufderheide, anschließend Empfang.

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Elsbeth Menze-Dittmayer