Konfirmation und dann?

Was kommt eigentlich nach der Konfirmation? Ist dann die Zeit, in der Jugendliche regelmäßig in die Gemeinde kommen vorbei, weil sie nicht mehr zum Konfirmandenunterricht müssen? „Das muss nicht so sein!“, sagt Diakonin Elke Wesemann. Die Jugendarbeit der Martin-Luther-Gemeinde bietet Jugendlichen vielfältige Angebote, etwa eine offene Jugendarbeit, Freizeiten für Jugendliche, Jugendgottesdienste oder die Ausbildung von Ehrenamtlichen. Was das konkret heißen kann, sagen die Jugendlichen selbst und wird von Diakonin Elke Wesemann erläutert.

Robert Jacksteit:
Ich bin seit vier Jahren im Thekenteam. Dort sorge ich für den reibungslosen Ablauf im Jugendkeller. Die Öffnungszeiten sind schulfreundlich gestaltet, um am Feierabend eine Runde abzuhängen. Ein Besuch lohnt sich immer!

Daniel Berke:
Ich gehöre zu einem Team, das die Konfi-Partys mit plant, am Tresen die Getränke ausschenkt, an der Garderobe auf die Jacken und Taschen aufpasst und vor allem die Stimmung auf der Tanzfläche anhebt.

Zum Bereich offene Jugendarbeit gehört der Jugendkeller, montags bis mittwochs von 16.30 – 19 Uhr. Jugendliche können dort Tischkicker, Billard, Airhockey, Tischtennis oder Gesellschaftsspiele spielen oder einfach nur da sein und sich mit Gleichaltrigen über ihren Alltag austauschen. Programmpunkte wie das Zubereiten von Snacks oder auch die Planung eines Filmabends gehören auch zum Angebot der Jugendkellers. Jugendliche aus dem Thekenteam organisieren den Verkauf von Getränken und Süßigkeiten und veranstalten die Konfi-Partys.

Eike Trumann:
Am Anfang bin ich auf Konfirmandenwochenenden mitgefahren, dann war ich bei der Jugendfreizeit in Kroatien als Teamer dabei. Die Freizeiten machen immer viel Spaß, obwohl man als Teamer auch immer viel zu tun hat.

In den Sommerferien findet eine 14tägige Freizeit für Jugendliche im Alter von 14 – 16 Jahren statt. Dieses Jahr geht es in die Toskana. Dort leben die Jugendlichen gemeinsam, kochen und essen. Bei den abendlichen Andachten setzen sie sich jugendgemäß mit ihrem Glauben auseinander. Auch bei den Freizeiten tragen junge Erwachsene bei der Planung und Durchführung ehrenamtlich Verantwortung.

Jasmin Willker:
Ich helfe im Konfirmandenunterricht, unterstütze die Pastorin und übernehme einige Aufgaben im Unterricht. Ich arbeite gerne mit Kindern und Jugendlichen und möchte ihnen die Möglichkeit geben, den christlichen Glauben besser kennen zu lernen.

Lotta Schwarz und Finja Wege:
Wir und vier andere Jugendliche bereiten gemeinsam die Jugendgottesdienste vor und führen diese durch. Das Arbeiten in dieser Gruppe macht sehr viel Spaß. Wir beschäftigen uns gerne tiefer mit Themen, wollen anderen Jugendlichen die Kirche durch cool und spannend gestaltete Jugendgottesdienste näher bringen.

Das Jugendgottesdienstteam ist verantwortlich für die inhaltliche Planung der Jugendgottesdienste. Ihnen gelingt es, dicht an den Themen der jugendlichen Besucher zu bleiben und den Gottesdienst attraktiv zu gestalten. Die Jugendgottesdienstband, bestehend aus Sängerin, Keyboarderin, Gitarrist, Bassist und Schlagzeugerin, motivieren zum Mitsingen der kirchlichen Lieder oder spielen eigene oder Cover-Songs. Selbstverständlich können auch Sie Jugendgottesdienste besuchen. Es lohnt sich!

Hannah Breul:
Ich habe die Jugendleiterschulung gemacht, weil mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Spaß macht und ich mehr Erfahrungen in dem Bereich sammeln wollte. In der Schulung habe ich viel über den Umgang mit Kindern und Jugendlichen gelernt und fühle mich dadurch sehr sicher.

Die Jugendlichen, die sich ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren, brauchen eine gute Begleitung, um sich in ihrer Tätigkeit sicher zu fühlen. Nach einer Starter-Schulung, die eine erste Orientierung ermöglicht und auf Methoden sowie Rechte und Pflichten eingeht, kann eine Jugendleiter-Schulung folgen. Sie bildet die Jugendlichen umfassend aus und berechtigt zur eigenständigen Leitung von Gruppen. Im Teamer-Treff sorgen praktische Impulse für neue Anregungen.
Jugendarbeit lebt von den Jugendlichen, die sich mit ihren Stärken einbringen, Spaß an ihrer Tätigkeit ausstrahlen und somit immer wieder neue Jugendliche für die ehrenamtliche Tätigkeit begeistern. Mit ihnen zu arbeiten und sie an ihren Herausforderungen wachsen zu sehen, sich immer wieder von ihnen überraschen zu lassen, sind die schönen Seiten des Berufs als Diakonin in der Jugendarbeit. Und ich freue mich darauf die viele Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 2013 in der Jugendarbeit wieder zu sehen.

Elke Wesemann

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